Pressemitteilung Chemnitz, 05.03.2026


Bombardierungen von Chemnitz gedenken, Politik von heute ermahnen - Friedenspflicht statt Wehrpflicht


Die Stadtratsfraktion des BSW Chemnitz ruft für den 5. März 2026 zu einem mahnenden Gedenken an die Bombardierungen von Chemnitz vor 81 Jahren durch die Westalliierten auf.


Die Kriegsführung, die Zivilpersonen als legitime Ziele von Luftangriffen sah, ging von Nazi-Deutschland aus. Sie kam mit den Angriffen der Bombergeschwader der Westalliierten zurück zu ihrem Ausgangspunkt. Die Bombenangriffe auf Chemnitz sollten dem Brechen der Moral der Zivilbevölkerung dienen, töteten Tausende Menschen und zerstörten den Großteil der Innenstadt. Die Flächenbombardements waren zu diesem Zeitpunkt militärisch und moralisch nicht zu rechtfertigen.


Damit Deutschland, Sachsen und Chemnitz nie wieder Opfer von Bombardierungen werden, sollte sich die Bundesregierung einer auf Diplomatie und Entspannung ausgerichteten Politik verpflichtet fühlen, statt wie momentan auf Konfrontation abzuzielen und Konflikte zu befeuern.
Die Orientierung auf Kriegstüchtigkeit, der auch die Einführung des vorläufig noch freiwilligen
Wehrdienstes dient, lehnt die BSW-Fraktion ab. Daher erklären wir uns auch solidarisch mit den am 5.März in vielen sächsischen Städten stattfindenden Schülerstreiks gegen die Wehrpflicht. Noch soll der Wehrdienst freiwillig sein, aber wir müssen davonausgehen, dass das nicht lange so bleibt. 

Es istgut, dass die Jugend hier ein starkes Zeichen setzen will!

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