Pressemitteilung Chemnitz, 22.08.2025


Reputation belanglos?


Nach den Anschuldigungen des Oberbürgermeisters gegen die BSW-Stadtratsfraktion in der Stadtratssitzung vom 9. April 2025 - „vielleicht bekommen Sie Ihre Anweisungen und Signale aus dem Kreml.“ - blieben die Forderungen nach einer Rücknahme bislang erfolglos.
Weder in der betreffenden und folgenden Stadtratssitzung, noch in einem persönlichen Gespräch im Mai, noch durch eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Landesdirektion Sachsen, fühlte sich das Stadtoberhaupt bemüßigt, sich zu entschuldigen. Die Reputation der BSW-Fraktionsmitglieder und ihr Wirken in und für die Stadt Chemnitz ist offenbar nicht von Belang.
Interessant ist auch, dass derselbe Sven Schulze unlängst in der Presse den zunehmend rauen Ton im Stadtparlament beklagt hat. Nun, wer im Glashaus sitzt, soll bekanntlich nicht mit Steinen werfen.
Bemerkenswert an der Stellungnahme der Landesdirektion zur Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Sven Schulze ist, dass durch die Verwendung des vorangestellten Wortes „vielleicht“ die danach folgende Aussage eher unwesentlich ist.
Vielleicht ist es mit der gebotenen Objektivität bei der Landesdirektion doch nicht zum Besten bestellt.

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