Pressemitteilung
BSW-Antrag: Prüfung Ausbau der öffentlichen Beleuchtung in der Innenstadt
In der Chemnitzer Innenstadt gibt es in den Abend- und Nachtstunden dunkle und schlecht ausgeleuchtete Bereiche, die von vielen Menschen, insbesondere von Frauen und älteren Personen, als Angsträume wahrgenommen werden. Das Sicherheitsempfinden der Bewohner leidet darunter. Sie nehmen Umwege in Kauf, um diese Orte zu meiden und unsere Innenstadt verliert an Attraktivität.
Es ist wichtig, gezielt in die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Bürger zu investieren. Daher fordern wir mit einem Beschlussantrag die Prüfung zum Ausbau der öffentlichen Straßenbeleuchtung an Kriminalitätsschwerpunkten, um Angsträume in der Innenstadt zu beseitigen und das Sicherheitsgefühl der Bewohner zu stärken.
Aber es geht nicht nur um Gefühle, die immer subjektiv sind. Es geht auch um objektive Sicherheit: Kriminelle nutzen Dunkelheit oft als Sichtschutz. Eine helle und gleichmäßige Ausleuchtung nimmt potenziellen Tätern die Möglichkeit, unbemerkt zu agieren oder sich im Schatten zu verstecken. Eine optimierte Straßenbeleuchtung kann daher präventiv wirken und Straftaten reduzieren.
„Unser Ziel ist es, dass sich alle Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit in unserer Innenstadt sicher bewegen und sich auch so fühlen können“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Jeannette Wilfer. „Besonders Frauen und ältere Menschen fühlen sich durch Angsträume in ihrer Bewegungsfreiheit und hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Teilhabe stark eingeschränkt. Dort jedoch, wo es hell ist, nimmt das Sicherheitsgefühl spürbar zu und es steigt die Hemmschwelle für Straftaten. Daher möchten wir die Optimierung der Beleuchtung in der Innenstadt prüfen lassen.“
