Stipendiaten für das Chemnitzer Literatur-Stipendium vorgestellt
Zur dritten Ausschreibung nach 2022 und 2024. Es gab Bewerber aus sechs europäischen Ländern. Nachwuchsförderung ist das Stipendium 2026 nicht: Judith (Martina) Kuckart Jg. 1959, Burkhard Peter Jg. 1961, sie Literatur und Tanztheater, er Foto und Filmdesign. Beide kennen sich lange und teilen die Zeiten für das Stipendium, Kuckart kommt erst ab Juli.
Die Laudatorin, Prof. Ulrike Brummert, stellte mehr ihre ein wenig exaltierte Sicht auf als die Stipendiaten in ihrem Leben vor, das war nicht nur unterhaltend. Der Kernbereich der künstlerischen Tätigkeit der beiden bewegt sich zwischen Tanz – erzählen – Fotografie, wobei gerade die erzählende Dimension von Tanz und Fotografie ein zentrales Element ist.
Als die Stipendiaten ihre Arbeiten aus früheren Jahren vorstellten, die ja die Grundlage ihrer Bewerbung waren, wurde es entschieden unterhaltsamer. Vorhaben von Burkhard Peter: Er möchte ausgehend vom Haus seiner Mutter in Chemnitz Verschwundenes, scheinbar Unsichtbares als Motive aufspüren und fotografisch festhalten, quasi ein Wandel auf dem Motto der Kulturhauptstadt 2025. Kuckart möchte Fenster in Chemnitz fotografieren und dazu Geschichten schreiben.

